Zwei Niederlagen innerhalb von drei Tagen

Zwei Niederlagen innerhalb von drei Tagen
02.12.2019

Ein spielfreies Wochenende brachte auch seine Nachteile: Zwei Games zu später Stunde unter der Woche – die Müdigkeit war dem Damen 2 anzumerken.

Trotzdem wollten wir am Montag vom Cupspiel in Merenschwand mit einem weiteren Sieg nach Hause fahren. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen. Das Gastteam führte in der Mitte des Satzes mit einigen Punkten, worauf uns jedoch einige Abstimmungsfehler einen Strich durch die Rechnung machten. Mit 27:25 mussten wir den ersten Satz an das Heimteam abgeben. Die Abstimmungs- und Kommunikationsfehler waren auch im zweiten Satz noch zu spüren – 25:14 hiess es am Ende des zweiten Satzes. Nach einem Timeout, neuer Aufstellung und Ansprache von unserem Coach Julia stand uns nichts mehr im Wege den dritten und hoffentlich nicht letzten Satz des Abends für uns zu entscheiden. Nach schwachem Start fingen wir uns wieder und hatten auch mehrere Satzbälle. Jedoch packten die Spielerinnen von Merenschwand-Muri noch einige gute Services aus, so dass wir uns beim Stand von 27:25 geschlagen geben mussten. 

Nach dem Spiel am Montag und dem trainingsfreien Abend am Dienstag waren wir bereit an das wichtige Meisterschaftsspiel gegen VBC Kanti Baden anzutreten. Einen Sieg gegen Kanti Baden war Pflicht um an der Tabellenspitze zu bleiben. Nicht nur der Druck lag uns in den Knochen, sondern auch die enttäuschende Niederlage vom Montagabend. Trotz einigen guten Spielzügen, scheiterte es danach immer wieder an einem Spielaufbau. Wir schenkten den Spielerinnen aus Baden immer wieder Punkte, indem unser Servicespiel nicht klappte – mehrere Bälle nacheinander im Out oder im Netz. So gingen die ersten zwei Sätze (25:20, 25:19) an das Heimteam.

Im dritten Satz wollten wir mit neuem Elan starten. Die Blockarbeit und auch die Annahme stimmten jetzt noch besser, Abstimmungsfehler waren gering. Auch die Stimmung auf und neben dem Feld pushte uns zu mehreren Satzbällen. 19:24 hiess es im dritten Satz, als das Heimteam noch einen Zacken zu legte und vier Punkte in Serie auf ihr Konto verbuchte. Der entscheidende Punkt zu unserem Satzgewinn war ein Ebenbild des Abends: ein Servicefehler – zum Glück vom Heimteam.

Dieser Satzgewinn schenkte uns Vertrauen. So starteten wir gut in den vierten Satz und waren bis zum 20:20 auf Augenhöhe mit Baden. Jedoch unterliefen uns in der wichtigen Phase noch einige Fehler, worauf wir uns 25:20 geschlagen geben mussten.

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