Talent allein genügt nicht

Talent allein genügt nicht
26.01.2015

Nachdem das Damen 2 gegen Oftringen mit 0:3 unterlag, folgte im Heimspiel gegen Lunkhofen gleich der nächste Nuller - 1:3 Niederlage.

Dani Lauber

Trotzdem das Damen 2 einen miserablen Tag einzog, spielte es mit Lunkhofen bis zum dritten Satz auf Augenhöhe - lassen wir mal die 10-er Service-Rally von 14:14 bis 14:24 im ersten Satz ausser Betracht... Wir wussten, dass wir im Spitzenspiel, auch ob der vielen Absenzen, nur eine Chance haben, wenn wir als Team sehr eng zusammenstehen. Dies war leider nur phasenweise der Fall und die Teamarbeit zerbrach im vierten Satz völlig (14:25). Der Totaleinbruch war umso erstaunlicher, als dass sich die Mannschaft, ohne jedoch zu glänzen, vom ersten bis zum dritten Satz zu steigern vermochte (15:25; 22:25; 25:23).

Der vierte Satz bot dann wieder einmal alles, was einen Coach in die Sprossenwand beissen lässt. Schwache Abnahmen, daraus folgend schlechte Passqualität und wenig Spiel durch die Mitte, heisst: viel Doppelblock des Gegners und auf unserer Seite viel Unerfreuliches auf den Aussenpositionen; kein Biss, kein Kampf, kein Aufbäumen. Willenlos und mit Tempo der Niederlage entgegen.

Das Spiel zeigte wieder mal eindrücklich, dass individuelle Fähigkeiten im Volleyball nur gefragt sind, wenn auch das GANZE Team in sich funktioniert, siegeshungrig ist und sich gegenseitig unterstützt. Getreu dem Motto: „Talent ist eine Gabe der Natur; harte Arbeit bringt die Wirkung.“ Diesbezüglich haben unsere jungen Spielerinnen noch einiges an Nachholbedarf.

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