Starker Saisonauftakt mit unglücklichem Ende

17.10.2016

Volley Schönenwerd startet mit einer hart umkämpften Partie gegen Näfels in die neue Saison. Der Sieg ging jedoch nach fast drei Stunden Spielzeit mit 2:3 an die Glarner.

 

Von Nathalie Künzli

„Es war eine ausgeglichene Partie, in welcher Näfels die nötige Konstanz und Konsequenz liefern konnte, die uns zeitweise gefehlt hat“, so die Schlussfolgerung von Sportmanager Daniel Bühlmann. Alles in Allem zeige aber das knappe Endresultat, wobei Schönenwerd insgesamt sogar drei Punkte mehr als sein Gegner erzielte, die solide Leistung des neu formierten Teams.

Dass die Partie so eng enden wird, sah zu Spielbeginn überhaupt nicht danach aus. Gleich im ersten Satz stellten die Niederämter ihr ganzes Können unter Beweis. Die Neuzugänge konnten sich erstmals vor Heimpublikum präsentieren und nutzten dies in vollen Zügen aus. Besonders der spanische Diagonalspieler Rocamora setzte die Glarner Verteidigung immer wieder unter Druck und zeigte ein fehlerloses Spiel, weshalb der erste Durchgang ein diskussionsloses Ende für Schönenwerd nahm (25:16).

Der letztjährige Cupsieger wusste auf dieses deutliche Resultat zu reagieren und reduzierte gleich von Beginn des zweiten Umgangs an seine Fehlerquote auf ein Minimum. Passeur Gygli spielte ausschliesslich über den Venezolaner Martinez, der von der Diagonalposition fast jeden Ball zu verwerten wusste und seinem Team die erste Satzführung brachte (12:14). Auch nach der zweiten technischen Auszeit punkteten die Glarner ungehindert weiter und profitierten von Fehlern Seitens Schönenwerd, so dass  sich Trainer Zharko Ristoski zu einem Time-Out gezwungen sah (14:18). Nachdem auch der Este Kollo mehrmals am Glarner Block scheiterte, reagierte Ristoski beim Stand von 16:21 mit einem Passeurwechsel, was Näfels den Wind aber nicht mehr aus den Segeln nehmen konnte, so dass der Satz mit 20:25 zu ihren Gunsten endete.

In den nächsten beiden Durchgängen schienen sich die Geschehnisse zu wiederholen. Schönenwerd dominierte wiederum den dritten Satz (21:25) und brach aber erneut ab Mitte des vierten Umgangs ein, so dass Näfels bei der zweiten technischen Auszeit mit drei Punkten führte. In der „Money Time“ wendete sich das Blatt aber nochmals und die Niederämter erkämpften sich unter anderem durch den stark aufspielenden Mittelblocker Hänggi den Ausgleich (24:24). Rocamora legte sogleich nach und erspielte den ersten Matchball für sein Team, den die Glarner abzuwehren wussten. Ausgerechnet Giger, der zuvor mehrere Jahre bei Schönenwerd die Passeurposition besetzt hatte, platzierte eine unerreichbare Finte und verschaffte den Glarnern den ersten Satzball (25:26), worauf zwei weitere folgten, bevor Martinez dem hart umkämpften Umgang ein Ende zu Gunsten von Näfels setzte (27:29). Die Euphorie konnte das Team von Polak gleich mit ins Tie-Break nehmen. Schönenwerd hingegen schien abgeschlagen und konnte zu keiner Zeit mehr an die Glarner herankommen, so dass das Spiel mit 12:15 für die Glarner endete.

 

Resultat:

Volley Schönenwerd vs. Biogas Volley Näfels (2:3)

25:16; 20:25; 25:21; 27:29; 12:15

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