Silver-Ticket für zwei Schöni Nachwuchs-Teams

Silver-Ticket für zwei Schöni Nachwuchs-Teams
19.02.2019

Drei Juniorenteams von Volley Schönenwerd nahmen am vergangenen Sonntag am 1. Tag der Nachwuchs-SM teil. Während die U15-Junioren in Jona den Kreuzvergleich knapp verpassten, konnten sich die U17-Junioren in Schönenwerd mit dem Sieg im Kreuzvergleich für den zweiten SM-Tag Ende März qualifizieren. Souveräner machten es die U23-Jungs in Basel, diese gewannen ihre drei Gruppenspiele klar mit 2:0 und qualifzierten sich direkt für die Runde der besten 8 Teams. 

U15 :  Die U15- Herren von Alina Döbeli hatten am letzten Sonntag starke Konkurrenz. Trotz der schwierigen Aufgabe und etwas Nervosität freuten sich alle auf den 1. SM Tag. Das erste Spiel hatten wir gegen Genf. Das am Anfang sehr ausgeglichene Spiel entwickelte sich leider gegen uns und wir verloren beide Sätze. Das zweite Spiel gegen Jona gaben wir das Beste, doch leider ohne Erfolg.
Unser letztes Spiel gegen Winterthur war nun die Hoffnung auf den Kreuzvergleich. Der erste Satz hatten wir am Anfang mit einem 9:2 sehr auf unserer Seite. Leider gab es viele Missverständnisse auf dem Spielfeld und wir mussten diesen Satz trotz Riesen- Vorsprung abgeben. Der zweite Satz war sehr ausgeglichen, doch mit unseren guten Service und unseren Angriffen konnten wir den Satz für uns entscheiden. Der dritte Satz startete ebenfalls sehr gut. Doch als der Seitenwechsel kam verliess uns unser Elan und wir verloren den Satz 10:15. Die Enttäuschung war gross und es flossen Tränen. Trotz dieses nicht so erfolgreichen Tages schauen wir noch positiv auf die letzten Saisonspiele, die wir vor uns haben und werden dort 100% geben. 
Proud to be Schönii!!!

U17 : In der heimischen BETONCOUPArena spielten die U17-Jungs von Yves Künzli und Stefan Kyburz nur in einer 3er-Gruppe gegen Volley Luzern und Volley Biasca. Im Spiel gegen Luzern waren die Schöni-Jungs ziemlich übermotiviert, mehr als 15 Servicefehler zeugen davon - trotzdem konnte ein relativ sicherer 2:0-Sieg erspielt werden. Im Spiel gegen Volley Biasca ging es um den ersten Gruppenplatz und um die direkte Qualifikation. Nach einem verhaltenen Start spielten die Niederämter ganz gross auf und konnte dank der lautstarken Unterstützung des zahlreichen Publikums den ersten Satz gewinnen, leider war danach Schluss - zuviele unnötige Eigenfehler machten den Einheimsichen das Leben schwer und die Tessiner spielten sich nun in einen Rausch, welcher leider auch im Entscheidungssatz anhielt und so Schöni in den Kreuzvergleich verbannte. Dort trafen sie auf eine Rumpf-Truppe von Lutry-Lavaux (6 Spieler für das ganze Turnier !), welche sich aber mit letztem Kampf achtbar schlugen - Schöni spielte leider auch nicht mehr ihr bestes Volleyball. Die Angst vor einer Nicht-Quali lähmte die Jungs und so war es ein grosser "Chrampf" - aber nach dem Matchball war die Erleichterung und Freude sehr gross 

Stefan Kyburz : Es war ein stetiges Auf und Ab, leider konnte in keinem Spiel das gute Spiel über zwei-drei Sätze durchgezogen werden. Der erste Satz gegen Biasca war Hammer - wenn's läuft, ist das Team zu vielem fähig. Wir müssen in den nächsten Wochen an der Konstanz und Konzentration arbeiten - am 2. Tag stehen wir auch nicht mehr so unter Druck und können befreit aufspielen.  

U23: Mit dem Ziel, möglichst rasch das Silver Ticket für den 2. Tag der Nachwuchs-SM zu sichern, ist die U23-Equipe frühmorgens nach Basel gereist. Trotz langen Rückreisen am Vorabend, die einen aus dem schönen Glarnerland, die anderen aus den UNESCO-Weinterassen von Lauvaux, wurde der Reihe nach Uni Bern, Schaffhausen und Nidau souverän bezwungen. Die Vorgaben des Coaches, Qualifikation für die nächste Runde, alle Spieler erhalten Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen sowie keine Verletzungen zu erleiden, wurden vollumfänglich erfüllt. Mit dem Silver Ticket im Gepäck ist der amtierende U23-Champion die Heimreise angetreten. 
Jan Schnider : Ich bin sehr zufrieden mit dem erfrischenden und fokussierten Auftritt des Teams. Wir dürfen uns definitiv über die souveräne Qualifikation freuen, können jedoch auch noch einige Punkte verbessern. In der nächsten Runde (hoffentlich in der heimischen Betoncoupe Arena) müssen wir definitiv wieder unser bestes Volleyball auspacken, wollen wir auch gegen diese Gegner bestehen und uns für das FinalFour in Neuenburg qualifizieren.

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