Schöni 3 reitet weiter auf der Erfolgswelle

Schöni 3 reitet weiter auf der Erfolgswelle
13.11.2017

Nach einer 20 minütigen Findungsphase, rappelt sich das H3 in ungewohnter Aufstellung auf und holt sich souverän den fünften Sieg der Saison.

Mit 9 Spielern und 1 nominellen Mittelblocker angereist, erfreuten sich die Niederämter zunächst einer etwas abgeänderten Aufstellung. Für die fehlenden Bartholdi und Peterhans sprang Vega in die Rolle der Blockmaschinen (nun ja, er stand zumindest auf dem Feld…). Vermutlich ob der neuen Aufstellung, aber auch ob der für die Schönenwerder eher ungewohnt späten Anspielzeit (17 Uhr…das Zvieri musste zuerst noch verdaut werden), tat man sich gegen die jungen Luzerner im ersten Abschnitt äusserst schwer. Zu unpräzise agierte man im eigenen Sideout. Gleichzeitig gewährte man den Gegnern viel Freiraum in den Angriffen, was in einem 25:27  Satzverlust endete.

Glücklicherweise handelt es sich im H3 um ein eher routiniertes Team. Vom Satzverlust sichtlich unbeeindruckt, forcierte man den Druck insbesondere beim Service auf die Hauptannahmespieler. In der Folge blieben die möglichen Zuspielvarianten der Luzerner aus. Immer wieder wurde Diagonalangreifer Meier gesucht, welcher zu diesem Zeitpunkt eine fast 100 prozentige Ausbeute ausweisen konnte. Vermehrt jedoch, wusste sich die Wand diesseits des Netzes richtig aufzustellen und die Angriffe entsprechend zu bremsen, bzw. gar zu unterbinden. Ohne Reaktionsmöglichkeit wurde das Heimteam gleich mit 25:15 förmlich überrollt.

Unter der Aufsicht von Juniorennationaltrainer Fölmli (als VIP auf der Ehrenloge gesichtet) lief die Schöni-Maschinerie nun auf Hochtouren. Ob in der Person von Brunschwiler oder Lier auf Aussen, Noever in der Mitte, oder dem Bombardier Wyss aus dem Rückraum, geschossen wurde von wo auch immer möglich. Mit massivem Selbstbewusstsein und Spielfreude ausstrahlend, fiel das Luzerner Kollektiv beinahe komplett auseinander. Die noch jungen Annahmespieler des Heimteams verloren den Faden und mussten die Zügel komplett in die Hände der Gäste geben. Folglich resultierte ein klares 25:19 und 25:18 aus Sicht der Schönenwerder in Satz 3 und 4.

Was bleibt nach diesem Spiel zu sagen. Es war keine Zauberei im Spiel. Nebst der konsequenten Spielweise war es sicherlich auch der spürbaren Lockerheit auf dem Feld zu verdanken, dass nach dem missratenen Startsatz, postwendend die richtige Antwort folgte.

Nun stehen noch die Heimspiele gegen Basel und Regio Volleyteam an, ehe die Vorrunde abgeschlossen ist und ein erstes Fazit im Hinblick auf die gesteckten Ziele gezogen werden können.

Für jetzt noch Unentschlossene wärmstens zu empfehlen: Spitzenspiel am Samstag 18.11.17, 16.00 Uhr, Halle Feld, TVS H3 vs. Traktor Basel 2…oder Tabellenführer gegen Tabellendritten. Seid dabei und lasst euch das Spiel nicht entgehen!

HOPP Schöni!!

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