Schöni 3 nicht zu bremsen

Schöni 3 nicht zu bremsen
20.11.2017

In einem packenden Duell gegen das Drittplatzierte Traktor Basel, behält unser H3 mit 3:2 die Oberhand.



Was war das für ein Start ins Spiel. Das Damen 1 durfte sich für die Verspätungen in den vorangegangenen Spielrunden rächen und liess das Herren 3 die Anspielzeit um 30 Minuten nach hinten verlegen.
Sichtlich unbeeindruckt reüssierten die Niederämter von Beginn an im Angriff und vermochten die Basler schnell auf Abstand zu halten. Hinzu kamen die hervorragenden Services der zu diesem Zeitpunkt auf Hochtouren laufenden Mittelblockmaschine Noever, welche das Gästeteam gleich vierfach vor unlösbare Probleme stellte. Mit 25:21 ergatterte sich das routinierte H3 den ersten Satz.

Statt gleich weiterzuziehen, liess man die Basler gewähren und langsam ins Spiel kommen. Immer wieder war es Jonathan Jordan, welcher mit seiner starken Technik und harten Angriffen, das Schönenwerder Kollektiv an den Rand der Verzweiflung brachte. Hinzu kam eine mentale Auszeit zu Unzeiten beim Spielstand von 21:18 aus Sicht der Schönenwerder. Plötzlich ging nichts mehr und Basel führte mit 22:23. Die entsprechende Reaktion blieb aus, was den Satzausgleich zur Folge hatte.

Es war nun angerichtet. Ein packender Schlagabtausch entwickelte sich in der sehr gut beheizten Feld-Halle. Nicht nur die tropischen Klimaverhältnisse, auch die sensationellen Abwehrleistungen der Teams liessen eine hohe Blutzirkulation und höhere Pulsschläge zu. In der entscheidenden Phase waren es die jungen Basler, welche das bessere Ende für sich behalten konnten und auch den dritten Satz mit 25:27 entschieden.

Sichtlich enerviert ob der sich fast anbahnenden Niederlage, fassten sich die Niederämter ein Herz und zeigten im vierten Satz eine solide Leistung in jederlei Hinsicht. Plötzlich klappte alles. Selbst die weiterhin fast unheimlich wirkende Abwehrleistung der Rheinstädter vermochte das Heimteam nicht aus der Fassung zu bringen. Auch die zweiten oder dritten Bälle wurden souverän verwertet, sodass die logische Konsequenz ein 25:19 Erfolg war.

Bereits zum dritten Mal im siebten Spiel stand ein Fünfsätzer an. Aus Mitleid mit den bereits wartenden NLB Teams für das Folgespiel, entschied sich das Herren 3 für die Turbovariante, in der man sich keine Blösse mehr gab und mit einem Verteidigungs- und Angriffsfeuerwerk die Gäste gleich mit 15:7 abschoss.

Es war ein packendes Spiel mit vielen Hochs und Tiefs auf beiden Seiten, welches jedoch der Attraktivität des Spiels keinen Abbruch tat. Das Herren 3 freut sich auf weitere solche Spiele mit vielen Emotionen und weiterhin tollen Resultaten.

HOPP SCHÖNI!!

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