Schöni 3 in bestechender Verfassung

Schöni 3 in bestechender Verfassung
06.11.2017

Mit 2 Siegen aus dem vergangenen Wochenende grüsst das H3 erneut von der Tabellenspitze!

Nach dem Dämpfer gegen Lugano in der Vorwoche, versuchten sich die Herrschaften um Captain Florian Lier wieder auf ihre Stärken zu besinnen und mit Freude zu agieren.

Die erste Möglichkeit bot sich bereits am Samstag beim Auswärtsspiel in Aeschi. Im ersten Satz noch etwas verhalten und krisengeschüttelt agierend, vermochte man das Heimteam nicht auf Abstand zu halten. So kam es zum knappen 25:22 Satzerfolg.
Üblicherweise fängt der H3 Motor ab Mitte des zweiten Satzes an zu rattern und wie geschmiert zu laufen. Nicht so, wenn man ins schöne Wasseramt reisen darf. Da ticken die Uhren anders und so auch die stets sehr flexibel anpassungsfähigen Schönenwerder 1. Liga-Akteure. Gleich mehrere Satzbälle durfte man gegen sich notiert sehen, ehe Gabriel Bartholdi zum Service-Hünen mutierte. Reihenweise Servicewinner gepaart mit einer soliden Blockleistung verhalfen den Gästen zum 26:24 Satzerfolg.
Die Kür folgt im 3. Satz mit einer soliden Leistung, bei welcher auch der Gegner kaum noch etwas entgegenzuhalten vermochte.

Der erste Sieg war gleich mit 3:0 im Trockenen und für unser H3 war somit das zweite Teilziel ebenfalls erreicht. Möglichst keine Zusatzstäze spielen und Kräfte für den Sonntag schonen. In gewissen Zyklen und mit fehlender Kondition agierend, ist jeder Ballwechsel Gift für die routinierte H3-Muskulatur.

So wurde es denn auch schnell Sonntag und das Heimspiel gegen Kanti Baden vor unheimlich gut gefüllter Halle stand bevor. Das Bestuhlungskonzept des H3 komplett an der Grenze liegend, startete das Spiel optimal für das Heimteam. Solide Annahmen und sehr gute Ballverteilung, ergänzt durch kompromisslose Angriffe brachten die Gäste aus Baden kontinuierlich in Verlegenheit. Trotz des kurzzeitig herausgespielten 3-5 Punktevorsprungs, wollte man dem Publikum einen kurzen Nachmittag nicht gönnen. Baden wurde stärker und Abstimmungsproblem im Niederämter Kollektiv sorgten für eine unnötige Verlängerung im bereits sicher geglaubten ersten Satz. Erst mit 31:29 konnte dieser für das Heimteam entschieden werden.

Teilweise blass wirkend, ob der bereits gespielten 4 Sätze an diesem Weekend, musste man den Gästen den Start in den zweiten Satz komplett abgeben. Während Baden das Spiel nun bestimmte und mit sehr abgeklärtem auftreten agierte, machte sich beim Heimteam Unmut breit. Logisch, die Übersäuerung war da und der Gegner schien auch kein Erbarmen zu haben. Gleich mit 11:18 in Rückstand liegend, musste etwas geschehen. Das Heimteam fasste sich ein Herz und kämpfte sich nochmals heran. Doch nach der Aufholjagd vom 21:24 zum 24:24, musste man die Gäste ziehen lassen und den Satzausgleich hinnehmen.

Mit der Wut im Bauch ob der Respektlosigkeit der Gäste (an einem Sonntagnachmittag derartige Gegenwehr zu leisten) reagierten die von Philipp Noever gecoachten Niederämter souverän. Durchwegs stabil agierend, unterbanden sie früh jegliche Angriffsbemühungen der Gäste. Mit 25:18 war der Satzerfolg entsprechend klar.

Nun den Sack zumachen und mit 6 Punkten, der Tabellenspitze im Sack und Müdigkeitserscheinungen im Gepäck, nach Hause fahren. So in etwa lautete die Absicht des H3. Nun, der Sack wurde geschlossen, allerdings nicht ganz so klar wie gewünscht. Das 25:21 täuscht über das Gezeigte hinweg. Baden spielte gut und musste erst gegen Ende des Satzes bei den big points die Schönenwerder davonziehen lassen.

Mit den 6 Punkten im Gepäck lässt sich die Vorbereitung auf das kommende Spiel gegen die starken Luzerner dankbar angehen. Dennoch gilt es, fokussiert zu arbeiten und die doch noch zahlreich offenbarten Handlungsfelder mit Bedacht anzugehen. Nichts desto Trotz, das H3 freut sich auf die kommenden Wochen und Spiele, welches es hoffentlich mit weiterhin so tollem Publikum angehen kann.

HOPP SCHÖNI

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