Schönenwerd lässt Genf keine Chance

19.02.2017

Auch in der dritten Begegnung gegen die Equipe aus Genf gaben sich die Schönenwerder Volleyballer auswärts keine Blösse und siegten klar in drei Sätzen. Den Welschschweizern gelang es dabei nur im ersten Durchgang ernsthafte Gegenwehr zu leisten, ansonsten liessen die Solothurner die insbesondere am Aufschlag sowie im Block eine extrem gute Partie zeigten, dem Gegner keine Chance und durften sich daher verdientermassen über einen weiteren "Dreier" freuen.

Von Noel Giger

Obwohl die Niederämtern in dieser Saison stets für ihre starken Startphasen bekannt waren, verschlief man den Auftakt in die Partie im auswärtigen Gefilde mehrheitlich. Die Romands zogen unter der Regie von Zuspieler Petit ein stabiles Angriffsspiel auf, wobei insbesondere deren Brasilianer Palharini mit sehenswerten Abschlüssen zu überzeugen wusste. Es hatte den Anschein als müssten sich die Schönenwerder nach der langen Anfahrt zuerst noch akklimatisieren, gen Satzmitte jedoch trat dann endlich in Form von Mittelblocker Hofstede die erhoffte Wende ein. Zuerst mit guten Aufschlägen sowie kurz darauf in Zusammenarbeit mit seinen Hintermännern in der Verteidigung gelang es ihm und seiner Equipe an den Welschschweizern vorbeizuziehen und schon kurz darauf die Entscheidung im ersten Satz zu erzwingen. Die Solothurner wahrten dadurch ihre weisse Weste gegen Chênois, hat man doch in dieser Saison bisher noch keinen einzigen Satz gegen die Mannschaft aus Genf verloren.

Schönenwerd weiter am Drücker

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste nahtlos dort an wo man vor am Abpfiff aufgehört hatte. Erneut Hofstede sowie Rocamora am Block und ein hellwacher Libero Fischer im Hinterfeld entschärften sämtliche Genfer Angriffsversuche und ermöglichten Schönenwerd dadurch eine frühe Führung. Auch als der Gegner vermehrt mit Bällen durch die Mitte punkteten, blieben die Niederämtern stets am Drücker, da es einem glänzend agierenden Topscorer Rocamora oder seinem Mitspieler Peterlin stets gelang ihre Zuspiele im Feld der Welschschweizer zu versenken. Auch der am engsten umspielte Durchgang an diesem Abend ging schlussendlich klar an die Mannschaft von Coach Ristoski, was dem Kampfgeist der Genfer anscheinend einen argen Dämpfer versetzte. 

Denn im weiteren Spielverlauf waren es nur noch die Gäste aus Schönenwerd welche agierten, Chênois seinerseits konnte nur noch zuschauen wie ihr Gegner in grossen Sprüngen dem Matchball entgegeneilten. Insbesondere der sonst bärenstarke Topscorer der Romands, Babic, erwischte einen schwachen Tag und fand kein Rezept gegen die bestens instruierte Verteidigung auf der gegenüberliegenden Feldhälfte. Schönenwerds Topscorer Rocamora seinerseits zeigte erneut eine starke Partie, punktete neben seinen druckvollen Angriffen auch im Block sowie am Aufschlag und konnte sich in dieser Partie weitere achtzehn Zähler auf sein Topscorerkonto gutschreiben lassen.

Nach der sensationellen Partie gegen Amriswil geling Schönenwerd mit dem Sieg gegen Chênois ein weiterer starker Auftritt und bestätigt dadurch seine gute Form. Am kommenden Samstag darf man sich im anstehenden Spiel auswärts gegen Lausanne auf eine weitere Knüller-Partie freuen.

 

Chênois Genève Volleyball - Volley Schönenwerd  0:3

Centre Sportif Sous-MoulinThônex. – 180 Zuschauer. – SRGrellier/Sanapo

Satzresultate: 18:2(23'); 21:25 (26'); 13:25 (22'). Total: 111 Minuten.

Chênois Volleyball: Cuendet, Perez, Voirol, Dos Santos, Abramov,BabicSimoninJaquetBlazy, Huber, Botas dos Santos, Palharini, Petit.Coach: Carreno Cejudo.

Volley Schönenwerd: Kollo, Hofstede, Kesten, Rocamora, Chevallier, Hänggi, Frame, DervisajPeterlinGuerraGerber;Coach: Ristoski.

Bemerkungen: Schönenwerd ohne Giger (rekonvaleszent)

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