Playoff-Vorgeschmack für Schönenwerd? Sie verlieren gegen Amriswil mit 0:3

Playoff-Vorgeschmack für Schönenwerd? Sie verlieren gegen Amriswil mit 0:3
05.03.2018

Beinahe zwei Monate ist der Exploit von Volley Schönenwerds gegen Meister Amriswil her. Seit diesem 3:2-Sieg konnten die Niederämter nur noch eines von fünf Spielen für sich entscheiden. Dadurch fiel die Mannschaft von Trainer Rainer Vassiljev in der Tabelle der NLA hinter Chênois und Luzern auf den sechsten Platz zurück.

Von Raphael Wermelinger

https://www.oltnertagblatt.ch/sport/solothurn/playoff-vorgeschmack-fuer-schoenenwerd-sie-verlieren-gegen-amriswil-mit-03-132280243

Amriswil liess sich gestern ebenfalls kein weiteres Mal von Schönenwerd überraschen. Eng wars nur im ersten Satz, den sich die Thurgauer mit 28:26 sicherten. Die folgenden Durchgänge gewann Amriswil mit 25:21 und 25:15. Zwei Runden vor Schluss steht damit definitiv fest, dass Schönenwerd die Qualifikation auf dem sechsten Platz beenden wird. Nach aktuellem Stand würde in den Viertelfinals Amriswil warten. In den letzten beiden Qualispielen trifft Schönenwerd noch auf Einsiedeln und Jona.

Neuer Tabellenführer in der NLA ist Näfels. Dank eines problemlosen 3:0-Heimsiegs gegen Jona lösten die Glarner den Lausanne UC als Leader ab. Näfels hat zwar beim letzten Aufeinandertreffen in Jona einen Punkt abgegeben, gegen die St. Galler seit deren Aufstieg vor vier Jahren aber alle neun Direktbegegnungen gewonnen. Und die Glarner liefen auch beim zehnten Duell nie Gefahr, dass diese Serie abreissen würde.

Die Gäste konnten bloss zu Beginn einigermassen mithalten, als sie noch mit 9:8 führten. In der Folge hatte Näfels das Geschehen stets unter Kontrolle. Der neue Leader gewann den ersten Satz mit 25:17 und entschied schliesslich auch die beiden folgenden ebenso klar wie verdient mit 25:16 und 25:20 zu seinen Gunsten.

In den weiteren Partien setzten sich Chênois und Luzern ebenfalls mit 3:0 durch. Die Genfer, in der Tabelle auf Platz vier, bezwangen Einsiedeln. Luzern (5.) liess Aufsteiger und Schlusslicht Uni Bern keine Chance.

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