Noch kein Schnitzer diese Saison: Volley Schönenwerd überzeugt weiter

Noch kein Schnitzer diese Saison: Volley Schönenwerd überzeugt weiter
28.02.2019

Schönenwerd bleibt gegen die NLA-Klubs auf den Plätzen vier bis acht weiter souverän. Gegen Chênois setzen sich die Volleyballer mit 3:0 durch.

So agierte das Team von Trainer Bujar Dervisaj gegen den Tabellensechsten fast durchgehend nur mit einem Ausländer, Passeur Scott Fifer. Bei den Genfern standen dagegen praktisch durchgehend deren fünf Söldner auf dem Feld. Dennoch setzten sich die Schönenwerder auch im dritten Duell der laufenden Saison durch. Und dies ohne grosse Mühe.

Den ersten Satz gewannen die Gastgeber gleich mit 25:13. Dank drei Blocks in Serie und einem Fehler der Genfer erarbeitete sich «Schöni» schnell einen Vorsprung (9:5). Diesen bauten sie in der Folge unter anderem durch Service-Winner von Gerber (13:7) und Fifer (19:10) kontinuierlich aus. Am Ende verwertete Yves Roth gleich den ersten Satzball.

Topskorer Ulrich mit 18 Punkten

Im zweiten Durchgang blieben die Genfer bis kurz vor Satzmitte dran. Ehe Schönenwerds Topskorer Ulrich mit einem Ass und einem Service-Winner auf 14:9 stellte. Chênois kämpfte sich in der Schlussphase zwar noch einmal auf 19:21 heran. Doch Captain Samuel Ehrat, zweimal Gerber sowie Mischa von Burg durch die Mitte bescherten den Schönenwerdern die fehlenden vier Punkte zur 2:0-Satzführung.

Von einem Aufbäumen war aufseiten der Westschweizer auch nach der zehnminütigen Pause nichts zu sehen. Im Gegenteil, Chênois startete mit zwei Fehlern in den dritten Satz und lag bereits zur ersten Auszeit wieder deutlich mit 3:8 im Hintertreffen. Es war zwar nicht gerade ein Spaziergang für die Niederämter, so richtig gefordert wurden sie aber auch im dritten Satz nicht, den sie sich schliesslich mit 25:20 sicherten. Der beste Punktesammler in den Reihen von «Schöni» war wie so oft in dieser Saison Luca Ulrich. 18 Punkte verbuchte der 22-jährige Aussenangreifer auf sein Konto. Leandro Gerber steuerte 13 Zähler zum dritten Sieg gegen Chênois bei, Samuel Ehrat deren 10.

Drei Spiele bis zum Ende der Quali

Gegen die Klubs auf den Plätzen vier bis acht hat Volley Schönenwerd somit weiterhin eine weisse Weste. Dies sollte sich auch am 9. März gegen Jona sowie am 10. März gegen Luzern nicht mehr ändern. Nächsten Samstag wartet auf «Schöni» aber noch das dritte Duell gegen den Leader Amriswil. Die beiden bisherigen Begegnungen gingen mit 3:1 an die Thurgauer. Der Rückstand der Schönenwerder auf Amriswil beträgt acht Punkte, der Vorsprung auf Titelverteidiger Lausanne auf Platz drei immer noch drei Zähler.

Weil die Westschweizer dem Tabellenführer Amriswil am Samstag die zweite Saisonniederlage zufügten. Vorausschauend auf den Cup-Halbfinal gegen Näfels knapp 24 Stunden später agierten die Thurgauer indes nicht mit ihren besten Kräften. Näfels setzte sich mit 3:1 gegen Luzern durch und eroberte Platz fünf. Somit wird «Schöni» in der ersten Playoff-Runde wohl auf Uni Bern oder Chênois treffen.

Matchtelegramm

Schönenwerd – Chênois 3:0

Betoncoupe Arena. – 240 Zuschauer. – SR: Auricht, Schürmann. – Satzresultate: 25:13 (25’), 25:21 (27’), 25:20 (25’). Schönenwerd: Roth, Ulrich, Gerber, Ehrat, von Burg, Fifer, Fischer (Libero); Ernastowicz, Mika. Chênois: Zeller, Botas, Dos Santos, Viron, Dustinac, Sormaz, Kapur (Libero); Rey, S. Abramov, D. Abramov. Bemerkungen: Schönenwerd ohne Rocamora und Häfliger (beide verletzt).

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