Folgenschwerer Punktverlust?

Folgenschwerer Punktverlust?
31.01.2017

Nach der hochstehenden Partie gegen Aufstiegskonkurrent Lunkhofen, sah sich das Damen 3 letzten Samstag zu Hause mit dem am unteren Tabellenende platzierten Wyna konfrontiert. Das Hinspiel wurde auswärts 3:1 gewonnen und im Hinblick auf den noch immer angestrebten Wiederaufstieg in die 3. Liga waren drei Punkte Pflicht.

Sichtlich nervös ab dieser Ausgangslage startete das Heimteam in die Partie. Dass das erste Zuspiel von Bergamin von der äusserst unsicher wirkenden Schiedsrichterin abgepfiffen worden ist – ein Novum – trug weiter zum nervösen Start der Partie bei. Von Beginn weg bekundeten die Schönenwerderinnen grösste Mühe mit den unkonventionellen Spiel(aufbau) der Gegnerinnen, die aufgrund dessen den ersten Durchgang für sich entscheiden konnten. Im zweiten Satz schienen sich die Gastgeberinnen an die Gegebenheiten gewöhnt zu haben und schafften mit 25:12 den Satzausgleich deutlich. Doch an diesem Abend schien die eine Feldseite dem Team von Yves Künzli keinen Erfolg zu bringen; der dritte Satz ging unnötigerweise mit 23:25 wiederum an die Gäste. Dass mit diesem Satzverlust die so dringend benötigten drei Punkte verloren waren, belastete die Nerven einzelner Spielerinnen stark und die Emotionen kochten da und dort etwas über. Immerhin aber zeigte man in der Folge eine bärenstarke Reaktion und ermöglichte den Gästen im vierten Umgang lediglich 13 Punkte. Auch im Tie-Break setzen sich die Schönenwerderinnen dann schlussendlich durch.

 

108 vs. 85 erspielte Punkte hiess das klare Verdikt nach der Partie – doch leider nur 2 vs. 1 gewonnene Punkte für die Tabelle. Sechs Runden vor Schluss könnte dieser Punktverlust den Aufstiegskampf bereits vorzeitig entschieden haben – doch abgerechnet wird am Schluss und das Team kämpft weiter um den Aufstieg noch immer Wirklichkeit werden zu lassen.

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