Ein Feuerwerk zum Saison-Ende

Ein Feuerwerk zum Saison-Ende
22.03.2015

Im Spitzenkampf gegen Laufenburg brannte das Damen 2 nochmals ein Feuerwerk ab. Mit einer unglaublichen Team- und Willensleistung wurde das favorisierte Laufenburg gleich mit 3:0 abgefertigt.

Von Lobé

Dies war nach den dürftigen Leistungen gegen Niederlenz und den Absteiger BSC Zelgli Aarau so nicht zu erwarten. Auch gab es im Training wenige Anzeichen für diesen Exploit. Das Eindrückliche an diesem Sieg war jedoch die Tatsache, dass das Damen 2 als verschworene Einheit auftrat, sich gegenseitig unterstützte und somit eigene Schwächen gut zu kaschieren vermochte. Sie nahmen die langen Rallies geduldig an und warteten auf das „Kill-Momentum“. Zudem gelang es zum ersten Mal in dieser Saison, das gegnerische Team, wenn es sich im „Fehlermodus“ befand, nicht mit eigenen (Service-)Fehlern wieder ins Spiel zurück zu bringen sondern intelligent zu neuen Fehlern einzuladen. So holte man sich die beiden ersten Sätze zu 22 und zu 18. Erst im dritten Satz, als der Gegner nichts mehr zu verlieren hatte, geriet Schöni durch die „alles oder nichts“-Taktik Laufenburg’s am Service unter Druck und lief in mehrere Rallies. Jedoch konnte die Annahme rechtzeitig stabilisiert werden, das Risiko-Management funktionierte und die junge Zuspielerin Romina Baur fand jeweils in der Money Time das richtige Rezept und verteilte das Spiel zunehmend intelligent. Für die Abgeklärtheit des Teams sprach auch, dass sich die Spielerinnen von 3 krassen Fehlentscheiden in der „Overtime“ des dritten Satzes, von den fanatischen Fans und den Verzögerungstricksereien der „Freaks“ nicht aus dem Konzept bringen liessen. Nein, Cécile Schnider servierte bei 29:29 cool zwei Mal auf die 9 und das Spiel und somit die nötigen 3 Punkte für den dritten Schlussrang waren abgeholt.

Nach einem schweren Hänger in der Rückrunde war es zum Abschluss einer turbulenten Saison ein grosser Schlusspunkt welcher das Damen 2 setzte.

Wir haben unsere Ziele erreicht. Sowohl konnten wir den avisierten Platz in den Top Drei erreichen und zudem sind die neuen Juniorinnen so gut ins Team integriert, dass man sie ab der kommenden Saison vorbehaltslos in der 2. Liga einsetzen kann.

Ich bin stolz auf das Team und danke euch für diese spannende Saison!

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