Drei Tage, drei Spiele, aber leider nur zwei Siege

Drei Tage, drei Spiele, aber leider nur zwei Siege
30.11.2016

Das Damen 3 stand vor einer nicht ganz einfachen Aufgabe: Sowohl am Sonntag als auch am Dienstag füllten zwei Meisterschaftsspiele gegen zwei unterklassierte Teams die Agenda. Die Devise war also ganz klar 6 Punkte zu holen und möglichst keine Sätze abgeben. Hinzu kam nun auch noch der Aargauer Cup am Montagabend gegen das 2. Liga Team aus Baden, was sich als grosse Herausforderung aber auch als Chance für ein spannendes Spiel anbot. Nebst dieser Belastung innerhalb von drei Tagen, fand ausgerechnet am Samstag die Studio54 Party statt, welche die ältere Hälfte vom Drü auf keinen Fall missen wollte. 

Trotz einigen Augenringen und anderen Leiden stand das Team unter Coach Yves Künzli am Sonntag pünktlich um 10.30 Uhr in der Erlimatthalle. Sogleich nach Anpfiff dominierte Schöni das Team Vom Stein Baden und liess zu keinem Zeitpunkt etwas Anbrennen. Die deutlichen Satzresultate von 25:12, 25:14 und 25:16 sprechen also für sich.

Dass dies am Montagabend nicht so sein wird, liess sich bereits vermuten. Trotzdem hatte das Drü unter Lead von Coach Kristo Kollo mehr Mühe, sich in das Spiel einzubringen als vermutet. Der Zweitligist brachte die Annahme von Schöni immer wieder zum Einbrechen, so dass zeitweise gar kein Spielaufbau stattfinden konnte. Mit Müh und Not brachte das Damen drei aber trotzdem 15 Punkte auf den Zähler des ersten Satzes. Im zweiten Durchgang scheiterten die Gastgeber leider wieder am Annahmespiel und auch im dritten war der Druck von den Gästen zu gross, um Gegenwehr zu leisten. Die Enttäuschung über die deutliche Niederlage und somit dem Cup-Out war gross. Doch galt es, sich gleich wieder aufzurappeln für das nächste anstehende Meisterschaftsspiel gegen Meisterschwanden.

Obwohl das Ziel das selbe wie am Sonntag war, zeigte Schöni deutlich mehr Mühe gegen den Tabellenletzten am Dienstagabend. Im ersten Umgang machte die Müdigkeit im Kopf des Teams von Yves Künzli einen Strich durch die Rechnung. Trotz einer Führung von 6 Punkten brachen die Schönenwerderinnen kurz vor der Money-Time komplett ein. Für Volley Meisti war dies ein Geschenk, welches sie gerne annahmen. So ging der Satz mit 18:25 für die Gastgeberinnen zu Ende, was spätestens jetzt für Schöni ein Weckruf war. Gleich im nächsten Durchgang fegten die Gäste ihren Gegner wortwörtlich mit 10:25 vom Platz. Obwohl Meisti starke Gegenwehr in den darauffolgenden Sätzen leistete, konnte Schöni an seinem Aufbäumen festhalten und bewies mentale Stärke. Trotz allem hat der 3:1 Sieg ein etwas bitteren Nachgeschmack, wollte das Drü doch keinen Satz abgeben. Unter dem Umstand der hohen Belastung in den letzten Tagen betrachtet, ist die Pflicht jedoch erfüllt.

Gleich am Samstag geht die Punktejagdt für das Damen 3 weiter gegen das zweit platzierte Seengen. 

 

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