Den Spiess noch umgedreht

Den Spiess noch umgedreht
08.12.2014

Dass das Team von Niederlenz ein unangenehmer Gegner sein würde wusste man im Voraus und man konnte von einem zähen Kampf ausgehen, was sich in den fünf Sätzen über zwei Stunden auch bestätigte.

Von Daniel Lauber

Schöni bekundete von Anfang her Mühe, mit der (gesunden) Aggressivität des Gegners und geriet von Beginn weg ins Hintertreffen. Der Gegner verteidigte gut und konnte auch mittels Angriff und Service das Damen 2 unter Druck setzen. Erst in der Money-Time des ersten Satzes gelang der Turnaround zum Satzgewinn von 25:23. Aber auch im 2. Satz geriet man schnell in Rückstand und, wie im Spiel gegen Zelgli, vermisste man die nötige Flexibilität und Aggressivität sowohl im Angriff, wie auch in der Defense. Zudem kam Niederlenz vermehrt zu einfachen direkten Service-Winnern. Um die Abwärts-Spirale abzuwenden wechselte Coach Lauber die jungen Spielerinnen ein und bat die Routiniers, das Spiel zu beobachten und die Schwachpunkte im gegnerischen Dispositiv zu erkennen. Nachdem die Sätze 2 und 3 an Niederlenz gingen, wurde ein letzter taktischer Zug in der Aufstellung getätigt und in der entscheidenden Phase des vierten Satzes nahmen die Spielerinnen von Schönenwerd endlich den Kampf an, um den Gegner in die Schranken zu weisen. Mit einem aggressiven Schlussspurt und einer effizienteren Pass-Verteilung konnte der vierte Satz noch auf 25:22 gewendet werden und im Entscheidungssatz liess dann das Damen 2 nichts mehr anbrennen und gewann verdient mit 15:11.

Dank einer kämpferischen Leistung und einem erfreulichen Auftritt der Juniorinnen konnte das Spiel in extremnis gedreht und gewonnen werden. Zum Ende war es nicht ein verlorener Punkt sondern zwei vorbildlich erkämpfte Punkte des ganzen Teams. Chapeau!

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