D3 gewinnt gegen Brugg zwar einen Punkt mehr, kann sich davon jedoch nichts kaufen

D3 gewinnt gegen Brugg zwar einen Punkt mehr, kann sich davon jedoch nichts kaufen
14.01.2016

Nach zuletzt zwei Siegen in  Folge, trat das Damen 3 am Mittwochabend spät um 21 Uhr voller Tatendrang gegen Tabellennachbar Brugg an.

 

Coach Tanja Savoca fand die richtigen Worte, um das Team optimal auf die Partie einzustellen. Und diese haben ihre vollste Wirkung entfaltet: die Gäste liessen den Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewannen den ersten Satz klar und deutlich mit 25:13 für sich.

Im Bewusstsein, dass dies nicht alles sein konnte, was von den Bruggerinnen zurück kam, startete man konzentriert in die zweite Runde. Und tatsächlich; plötzlich fanden die Schönenwerderinnen kein Rezept mehr am Angriff. Insbesondere die hervorragende Blockarbeit der Platzherrinnen machte Schöni zu schaffen. Der zweite Durchgang war hart umkämpft, mit dem zuletzt besseren Ende für Brugg (23:25).

Nach diesem Satzverlust liessen die Gäste bereits den Kopf etwas hängen; hätte man doch mit dem einfachen Spiel aus dem ersten Satz ganz gut leben können. Nichtsdestotrotz fand man im dritten Umgang immer wieder öfters einen Weg durch den gegnerischen Block, dennoch aber waren es u.a zu viele Servicefehler (total 21 im ganzen Spiel!), welche auch diesen Satz zu Gunsten der Gastgeberinnen ausgehen liess.

Was anfangs nach einem komfortablen Sieg aussah, hat sich urplötzlich in einen 1:2 Satzrückstand gewandelt. Coach Savoca bemängelte zurecht, dass das Team zu diesem Zeitpunkt nicht wie ein Team agierte und darin der Rückstand begründet war! Savocas Worte nahm sich das Team zu Herzen und kämpfte sich gegen Ende des vierten Durchgangs nochmals zurück, doch leider kam die Wende zu spät (22:25) und so stand man kurz vor 23 Uhr mit leeren Händen da - auch wenn die Schönenwerderinnen über das ganze Spiel gesehen, gar einen Punkt mehr gewonnen haben, als die Gastgeberinnen, welche einen wichtigen 3 Punkte Sieg feiern konnten.

Die Enttäuschung über diese bittere und unnötige  Niederlage gegen einen Tabellennachbar sitzt besonders tief. Als nächstes wartet das ungeschlagenen Mellingen bevor gegen Mutschellen ein "Pflichtsieg" her muss, hat man dieses Team, als eines der wenigen, in der Vorrunde bereits besiegen können.

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