Auf ein Wort mit Neo-Captain Samuel Ehrat

20.09.2018

Seine Anfänge hatte er beim VBC Bubendorf, durchlief darauf die Juniorenteams vom VBC Gelterkinden bis hin zum Erstliga Team des selbigen Vereines. Dann folgten der Wechsel zum Ligakonkurrenten TSV Jona und der baldige Aufstieg in die Nationalliga B. Doch das war ihm nicht genug, gehörte er während der Meistersaison bereits dem festen Kader von Näfels an. Jener Mannschaft, mit welcher er in den darauffolgenden sechs Jahren zweimal den Titel im Schweizer Cup holen würde.

Erzähl mal, wie kam es dazu, dass du von Näfels zu Schönenwerd gewechselt hast?

Zu diesem Wechsel haben verschiedene Faktoren beigetragen. Zunächst hatte ich nach 7 Jahren bei Näfels das Gefühl, dass die Zeit reif für eine Veränderung sei. Dann bekam ich ein gutes Angebot von Schönenwerd und damit die Gelegenheit, Teil eines jungen, ambitionierten Teams gespickt mit talentierten Schweizer Spielern zu sein. Weiter hat war die neue Infrastruktur mit ein Grund für den Wechsel, sowie die Tatsache, dass ich nun wieder näher an die Region Basel rücke, wo ich aufgewachsen bin.

 

In der Nationalmannschaft als auch hier bei Volley Schönenwerd bist du zum Captain gewählt worden. Was bedeutet das für dich? Was muss ein guter Captain mitbringen?

Das ist in beiden Fällen eine sehr grosse Ehre. Die Nati ist mit unserer Mannschaft gut zu vergleichen. Beides sind sehr junge Teams, welche erfolgshungrig sind und eine ausgezeichnete Arbeitsmoral zeigen. Daher macht es mich besonders Stolz diese Mannschaften aufs Feld führen zu dürfen. Dort zeichnet einen guten Captain aus, dass er in den richtigen Situationen die richtigen Worte findet, je nach Situation mal aufmunternd, mal fordernd ist. Dabei sollte er immer mit gutem Beispiel vorangehen und nie negative Stimmung verbreiten. Abseits des Feldes ist er Ansprechperson und Bindeglied zwischen Coach und Mannschaft. Er muss fähig sein, Stimmung und Bedürfnisse der Mannschaft zu erkennen um dem Coach ein gutes Feedback geben zu können.

 

Man betitelt Näfels vereinsintern gerne mal als Angstgegner. Wie hast du das bei den zahlreichen Spielen gegen Schöni empfunden?

In den letzten zwei Jahren spielten wir tatsächlich immer sehr gut gegen Schöni. Zuvor waren diese Partien aber immer sehr ausgeglichen. Es kann es geben, dass einem je nach Mannschaftskonstellation ein Gegner besonders passt, oder eben nicht. So waren wir gegen Schöni immer sehr erfolgreich, dafür war Amriswil unser Angstgegner. Dieses Jahr hatten sowohl Schöni wie auch Näfels viele Wechsel zu verzeichnen, weshalb die Karten für die kommende Saison neu gemischt wurden. Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Deck in den Händen halten!

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